Alles Nazis außer Opi – Offener Brief an Campino (Die Toten Hosen)

Hallo Andreas Joachim Wolfgang Konrad Frege alias Campino,

als berufsjugendlicher Punk hast Du sicherlich nichts dagegen, wenn wir Dich duzen. Wir wissen gar nicht mehr, wie es dazu kam, dass wir mal ein bißchen über Dich recherchierten. Vielleicht war es eine innere Eingebung.

Du erzählst auf der Toten-Hosen-Homepage in einem Interview, dass zu Deinem Vorteil Deine Familie „politisch unbelastet“ gewesen sei und sagst über Deinen Opa das folgende: „Alles Nazis außer Opi – Offener Brief an Campino (Die Toten Hosen)“ weiterlesen

Netzfund: Warburg und Blinken

Die verschwörungsgeschwurbelfreie online-Enzyklopädie wikipedia informiert:

Eric(h) M. Warburg, Vater von Max M. Warburg junior, der von diesem Hamburger cum ex-Bankhaus, gründete zusammen mit dem Vater von Antony Blinken, derzeitiger US-Außenminister, Donald Blinken die Warburg-Pincus-Investmentbank. Das ist sicherlich ein Zufall…

Quellen:

Die Abtreibungsdebatte

Ein Schlusswort zum systemassimilierten (unterwanderten?) Reformfeminismus

Da ist sie wieder die Abtreibungsdebatte, zur Zeit in den USA unter dem Synonym ‚Roe vs. Wade‘, hierzulande über § 219 a StGB, dem so genannten Werbungsverbot. Alle Jahre wieder grüßt der Kampf um den Hoheitsanspruch über die Gebärmutter und damit die Reproduktionsrate, um es mal im Technokratendeutsch zu formulieren. Denn um Menschlichkeit geht es dabei in der Regel nicht.

„Die Abtreibungsdebatte“ weiterlesen

Geschichten vom Ende des Patriarchats, Teil 1

Teil 1 – Der Eigentümer

Lange waren sie sich nicht mehr begegnet. Er zog seine Landhausresidenz der zentral gelegenen Stadtwohnung vor, die er vornehmlich über eine entsprechende Agentur an Mieter auf Zeit vergab. Ob aus Gründen der Flexibilität, um die Wohnung selber bei Bedarf beziehen zu können, oder aus Gründen höherer Einnahmen oder beides, das wusste sie nicht. Selber gewohnt hatten er und seine Frau dort schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Sie kamen nur noch zur Wohnungsinspektion alle paar Monate, wenn mal wieder ein Übergangsmieter ausgezogen war. Das letzte Mal, als sie seiner Frau begegnete, war direkt vor dem Mehrparteienhaus. Auf offener, leerer Straße trug die Eigentümer-Nachbarin eine Maske. Fast hätte sie sie nicht erkannt. Eine richtige Unterhaltung kam nicht mehr zustande und das lag nicht nur an der Stoff- und Mimik-Barriere.

„Geschichten vom Ende des Patriarchats, Teil 1“ weiterlesen

Eine winzige Impression zum 8. März (Internationaler Frauentag)

WIR KRIEGEN EUCH ALLE

Jagdsaison hat begonnen

Diese Worte stehen auf einem langen Transparent samt FLINTA* und einer aufgemalten Zielscheibe. Es wird von einer Reihe Menschlein hochgehalten. Mit schwarzem Mützchen, weißen Läppchen vor dem Schnütchen und dem Näschen, fein, wie es der Anstand gebietet. Auf die Frage, wen sie denn jagen wollen – erfolgt keine Antwort, nur Ignoranz. Auf nochmaliges insistieren – nur ein fades ‚Hab‘ keine Zeit‘. Oh weh, sie sind ja so reizend feige und ach so gescheit verblödet. Eine Gabe Saliva auf den Boden gereicht, muss genug Zuwendung für diese queerfeministische Prosa sein.

Es lebe der Anarchafeminismus – der radikalfeministische!

Auf in die faschistoide Demokratie und Linke marschieren mit

(Gegenstimmen zum Mainstream sind jetzt wichtiger als redaktionelle Unstimmigkeiten: et voilà:)

Achtung, Spoiler, oder besser eine Triggerwarnung, denn es kommt gleich was mit Körperlichkeit, oder noch besser im Antlitz der menschlichen Hybris, Vorsicht, Blasphemie: Der Mensch ist sterblich, sein Körper vergeht und damit er.

Oder für aktuelle Umstände passender ein alter Klospruch: Das Leben ist eine Krankheit, sexuell übertragbar und endet stets tödlich. „Auf in die faschistoide Demokratie und Linke marschieren mit“ weiterlesen

Ein Schutzgeld namens Lohnsteuer?

Dass Arbeit – nicht zu verwechseln mit sinnvollen, lebensdienlichen, herrschaftsfreien Tätigkeiten – ein patriarchal-ökonomisches Zwangsverhältnis darstellt, dessen sind wir uns schon lange bewusst. Drum: Wer die Arbeit kennt und sich nicht drückt, der ist verrückt. Ein pikantes Detail gigantischen Ausmaßes war uns allerdings bislang entgangen, obwohl es doch – im wahrsten Sinne des Wortes – wie ein offenes Buch vor uns liegt. (Manchmal sieht man eben den Wald vor lauter Bäumen nicht oder es fehlt einer einfach an Phantasie für derlei Dreistigkeiten.) Das Justizministerium und sein Bundesamt stellen uns, dem Bundespersonal, ja großzügigerweise sämtliche Gesetze online kostenlos zur Verfügung, wie sie auf ihrer Homepage fettgedruckt hervorheben. Dafür arbeiten die mehr als 1.200 Mitarbeiter*#&%§innen wahrscheinlich selbstlos und aufopferungsvoll rund um die Uhr… Es geht um das Einkommenssteuergesetz. „Ein Schutzgeld namens Lohnsteuer?“ weiterlesen