Echte Frauen, falsche Frauen – ein Bilderrätsel

Hintergrund des Bilderrätsels: Kürzlich outete sich Madonna als Transvestit, bereits 1992 tat dies auch Iris Berben (ausführlich hier). Sie haben damit ein elitäres machoschwules Netzwerk offengelegt, das von Vetternwirtschaft über Verdrängung von Frauen, Täuschung der Öffentlichkeit, Missbrauch und Misshandlung von Kindern für Fassadenzwecke oder Menschenexperimente, Ausbeutung von Frauen als so genannte Leihmütter bis hin zu Pädophilie und Mord uvm. reicht. Herr Ciccone und Herr Berben sind als Transvestiten keine Einzelfälle. Mögen die Betrachter selber entscheiden, ob sie auf den folgenden Fotos (keine Gewähr für Authentizität) Frauen oder Männer sehen und ihre Schlüsse daraus ziehen. Zur Erinnerung: Die erstmalige Isolation von Östrogen erfolgte bereits 1929 durch Adolf Butenandt (Nobelpreis), etwas später die von Testosteron. Uns ist bewusst, dass das alles unglaublich und verrückt ist, aber ist die Welt nicht genauso?

„Echte Frauen, falsche Frauen – ein Bilderrätsel“ weiterlesen

Moderner Transvestitismus als Tarnmittel einer machoschwulen Elite

Madonna hat den Anfang gemacht. Nein, eigentlich Iris Berben, aber das wurde dann schnell als Aprilscherz dargestellt, was es nicht war (Video, Fotos unten). Sie haben sich als Transvestiten geoutet und damit ein elitäres machoschwules Netzwerk offengelegt, das über viel Leid und Leichen ging. Sehr lebensfeindlich insgesamt, vor allem misogyn, kinderfeindlich bis päderastisch, selbstzerstörerisch homophob, aber sehr kindisch in seinem Handeln und mit einem sehr speziellen Humor. Als Mittel zum Zweck diente als Tarnung ein auf Hormonverabreichung und plastische Chirurgie erweiterter Transvestitismus. Den Rest erledigte die Bildbearbeitung. Heraus kamen täuschend echt aussehende Frauen wie Madonna und Iris Berben – zumindest auf den Bildschirmen und in den Zeitungen. Deshalb haben die Medien Madonnas Enthüllung als Spinnerei abgetan (BILD) oder totgeschwiegen und deshalb die Mär vom Aprilscherz in Berbens Fall. Sie sind – das ist nichts Neues – Teil des Betrugs, nicht der Wahrheit. Fällt einer, fallen alle, fällt ein ganzes Imperium. Herr Ciccone hat seine verflossenen und aktuellen Partner gleich mit geoutet, damit auch deren Ex-Partner usw., ebenso Herr Berben. Eine nicht aufzuhaltende Kettenreaktion. Und dann stellt sich die Frage: Warum das alles und woher kommen all die Kinder, die nicht ihre sein können?

Wenn der anfängliche Schock über diese extreme Wahrnehmungstäuschung überwunden ist – wir erleben diese Menschen ja nicht in Natura –, verschärft sich der Blick automatisch und man erkennt sie, die falschen Frauen, die Transvestiten bis in die höchsten Machtebenen. Vielleicht nicht alle, auf Madonna und Iris sind wir ja auch jahrelang hereingefallen, aber sehr viele, vor allem die alternden, denen der Babyspeck entschwindet, und die abgebrannten, denen das Geld für „Auffrischungskuren“ fehlt. Sie fallen uns wieder auf die männlichen Gesichtszüge, die prägnanten Kiefer, die linearen Körperformen, die überlangen Arme und großen Hände, die breiten Schulten, die trapezförmigen Oberkörper, die kräftigen Hälse und muskulösen Nacken, das breite Grinsen, das großschnäuzige Lachen. Der Blick wendet sich ab von den auftoupierten Haaren, den aufwändigen Frisuren, all der Schminke, den falschen Wimpern, dem Schmuck und den Accessoires. Die ständig gewinkelten Arme und Verrenkungen beim Posieren vor den Kameras durchschauen wir als das Vortäuschen von Taillen und Vertuschen schmaler Hüften, da wo naturgemäß keine Kurven sind. Sie haben es uns nicht leicht gemacht, sind perfide vorgegangen, haben dieses ganze Transen-Gedöns und die Folter-High-Heels auch den echten Frauen aufgedrängt, damit sie sich noch besser verstecken konnten. Die ohnehin zu abgefahrene, nicht alltagstaugliche Mode auf den Laufstegen der Reichen und Schönen, das war Mode von bekanntlich meist schwulen Designern für Transen, nicht für Frauen. Sind wir selber schuld, wenn wir das nicht geschnallt haben. Als vor einigen Jahren der Mann Andrej(a) Pejić als DAS neue Model für eine neue Ära in der „Frauen“modewelt vorgestellt wurde, da blieb er aus der Aufschrei der Mannequins, sich nicht von Männern verdrängen lassen zu wollen. Warum wohl? Weil es längst gang und gäbe war, dass auf den Laufstegen der bedeutsamen Welt Männer stolzieren. Wahrscheinlich war es nie anders. Und während Plastikchirurgen, Make-up-Artists, Pharmavertreter und Kreative sich selbst feiern auf den Modeschauen und in ihren Werbeheften, fühlen sich unzählige Generationen junger Mädchen und Frauen schlecht in ihren Körpern, verfallen in Magerwahn, strampeln sich in Fitness-Studios ab, weil sie nicht so aussehen wie diese künstlich erschaffenen Hybridwesen. Dass sie das gar nicht können, weil sie keine Männer sind, hat ihnen niemand gesagt.

Wenn Erwachsene Erwachsene verarschen, hintergehen, verdrängen, betrügen und diese sich das gefallen lassen, ist das eine unschöne Sache; wenn Erwachsene meinen, sie müssen sich Hormone einschmeißen und unters Skalpell begeben, weil sie sich dann angeblich besser fühlen, ist das ihre Sache. Sie haben aber Kinder hineingezogen in ihre Scheiße! Herr Ciccone und Herr Berben geben sich beide als Mütter aus, die sie nicht sein können. Zu wem gehören diese Kinder? Gleiches gilt für all die anderen Promis, die mit Hilfe dieses hormonal-chirurgischen Transvestitismus heterosexuelle Paarbeziehungen vortäuschen. Woher kommen „ihre“ Kinder? Sind sie nur Staffage zur Verschleierung ihrer Homosexualität und gehen nach dem Fototermin zurück zu ihren richtigen Eltern? Wer gibt seine Kinder dafür her? Welche Krankenhäuser bieten Raum für diese gestellten Fotos nach angeblichen Geburten? Wünschten sich einige Homo-Pärchen von ihnen wirklich ein „normales“ Familienleben und benutzten dafür arme Frauen als Legehennen und Brutkästen oder Schlimmeres? Wer organisiert das? Wer deckt das auf höchster Ebene? Ein Bild sagt manchmal mehr als tausend Worte: Es sind auch Päderasten dabei.

Nicht nur die Homo-Ehe war schon lange Realität für Auserwählte, bevor sie Realität für alle wurde. Auch dieser ganze Transgenderismus, der seit einigen Jahren so aufdringlich bis übergriffig propagiert wird, ist schon lange Realität. Das ergibt sich aus den Fällen Madonna und Iris Berben. Vermutlich schon annähernd solange, wie es die Möglichkeit dazu gibt, werden Kinder nicht mehr nur gecrossgendert, sondern mit Hormonen (Pubertätsblockern) misshandelt und im Aussehen operativ verändert bis hin zu irreversiblen Brustamputationen und Genitalverstümmelungen. Der Chemiker Adolf Butenandt erforschte und isolierte ab 1929 Östrogene. Dafür bekam er den Nobelpreis. Damit ist klar, woher der Wind wehte, jedenfalls nicht aus Richtung Menschheitswohl. Die Hormon“gewinnung“ erfolgte übrigens aus trächtigen Stuten.

Nach der Veröffentlichung von „Madonna und seine Lebenslüge“ bekamen Die schönen Rosen Ärger: Das könnten wir jawohl so auf dieser dünnen Beweislage nicht behaupten. Madonnas eigene, wenn auch indirekte aber eindeutige Aussage reicht also nicht? Wahr ist es erst, wenn die Tagesschau berichtet? Diese Denke zeigt nur unser aller tief sitzende Abrichtung auf betreutes Denken.

Das Offenkundige ist der Beweis. „I’m not a vet, but I know what a dog is,“ antwortete schlagfertig die Zuschauerin eines unfairen Schwimmwettkampfes einem woken LGBTQIA*(keine Gewähr für Vollständigkeit)-Aktivisten. Sie beklagte, dass ein männlicher Teilnehmer den Konkurrentinnen davonschwamm, er sprach ihr ab, das beurteilen zu können. Nein, es ist keine höhere Mathematik, Männer und Frauen zu unterscheiden – zumindest im realen Leben, am Bildschirm wird’s schwieriger, aber nicht unmöglich –, auch wenn diese Propaganda-Armee uns das gerne einreden möchte. Und trotz all der Tricks und Schummeleien sind es sogar oft nur Kleinigkeiten, die verraten, was los ist. Das Wunderwerk Natur hat uns mit dieser Gabe ausgestattet ohne DNA-Analyse und notarielle Beglaubigung. Es ist eher das nicht Wahrhaben-Wollen, dass man so heftig und lange und großkalibrig belogen wurde, was den Zweifel nährt. Was für Kinder offensichtlich ist, schieben Jugendliche und Erwachsene beiseite: „Das kann ja nicht sein.“ Es kann ja nicht sein, dass einem so frech und plump ins Gesicht gelogen wird, dass einem hier ein Mann als Frau verkauft wird. Doch! Kann es. Das haben Herr Ciccone und Herr Berben mehrere Jahrzehnte bewiesen – mit viel Hilfe von Big Tech und Big Pharma und einer mächtigen Lobby im Hintergrund. Und die Zweifler möchten sich bitte auch erinnern, wozu mächtige Menschen nicht alles in der Lage sind, Stichwort Opernkastraten oder das Schaf Dolly. (Zufall, dass das erste präsentierte Klonwesen ausgerechnet ein Schaf war?) In einem Interview berichtet Barbara Streisand übrigens ganz nonchalant, dass sie (?) ihren Hund klonen ließ, als wäre es das Normalste von der Welt – in ihren (seinen?) Kreisen vielleicht. (ab ca. 9:45 Min.) Sollte nicht Dolly der erste und letzte Klon gewesen sein?

Wer sie einmal abgesetzt hat, die Das-kann-nicht-sein-Brille, sieht wieder klar. Es erschlägt einen geradezu. Erinnerungen aus Kindheit und Jugend kamen bei der Schreiberin dieses Textes hoch: Diese Irritation über die angehimmelte „Traumfrau“ Carla in Madonnas Musikvideo ‚Crazy for you‚ (Szenen aus der Romanze ‚Vision Quest‘): „Das ist ein Mann,“ dachte sie als Kind beim Anblick des Darstellers, der sich im „echten“ Leben Linda Fiorentino nennt; das Sich-gewundert-Haben über den äußerst burschikos-mannhaften Stöckelschuh-Gang eines Jennifer Beals in ‚Flashdance‘ oder eines Tina Turners (Name ist Programm?) auf der Bühne; die breiten Schultern eines Gabriel(a) Sabatinis; der muskulöse Hals mit Adamsapfel eines Gwen Stefani von ‚No Doubt‘ („I’m just a girl, some kind of freak… take a good look at me, just your typical prototype“). Die besten und nachhaltigsten Lügen sind die dreisten und die mit wahren Anteilen. „Even I don’t wake up looking like Cindy Crawford.“ Hier ein Link zu sich bekennenden Transgender-Models. Es gibt auch sehr viele Trans-Pornodarsteller, vor allem Mann zu Frau, also optisch Frau mit Penis („shemale“), und weniger optische Männer mit Scheide. (z.B. Sarina Valentina oder Buck Angel. Wir verlinken nicht zu Pornoseiten.)

Wozu das alles? Wer denkt sich so ein Gruselkabinett aus? Machos (nicht gleichbedeutend mit Männern!) geht es um Macht. Den Hetero-Machos waren wir Frauen wenigstens noch gut genug zur „Bedürfnisbefriedigung“ und zum Austragen ihrer Brut. In der Welt von Homo-Machos waren wir nur noch ein notwendiges Übel zur Fortpflanzung, das es zu überwinden galt. Deshalb dieser ganze Science-Fiction-Quatsch mit in vitro-Befruchtung, Leihmüttern, Eizellspenden, Gebärmuttertransplantation, Reproduktionstechnologie, Klonierung, Elternteil 1 und 2 etc. Es fällt schwer, hinter diesen Gräßlichkeiten überhaupt einen Sinn zu erkennen. Was hat Mutter Natur sich dabei gedacht? Vielleicht wollte sie uns zeigen: Wenn Frauen nicht mehr nur beherrscht, sondern auch noch überflüssig gemacht und durch schwule Transvestitenmänner ersetzt werden, dann ist Endstufe Patriarchat erreicht. Mehr Gaga geht nicht. Wird Zeit, dass Mama kommt und Euch Eurer Spielzeug wegnimmt. Messer, Schere, Feuer, Licht dürfen kleine Kinder nicht. Oder Ihr macht es wie Rumpelstilzchen: Ihr zerreißt Euch selbst in Stücke.

Mit der Erkenntnis, dass Madonna und Iris Berben eben keine Einzelfälle sind, rücken auch Kriminalfälle, die in diesem Milieu stattfanden, in ein anderes Licht. Es folgen einige Beispiele. Möge sich jede dazu ihre eigene Meinung bilden. Bei den verlinkten Quellen geht es ausschließlich um das Bildmaterial. Etwaige Bewertungen, politische Ansichten etc. machen wir uns nicht (automatisch) zu eigen. Das gilt grundsätzlich.

BITTE DIE BILDER ANKLICKEN ZUR VOLLANSICHT

Iris Berben

Links: knabenhafter, geradliniger Körper, lange Arme; Rechts: männliche Gesichtszüge, kräftiges Handgelenk und Unterarm, kräftiger Hals/sichtbarer Kehlkopf

Twiggy (zarter Zweig?, dünnes Ästchen?)

Erwachsene Frau oder Knabe im Wachstum? Lange Arme Bild 1 und 4. Letztes Foto: männlicher Kieferknochen.

Rosemarie Nitribitt

Die erste Trans-Prostituierte, die unter schwulen Reichen herumgereicht wurde? Der sehr männliche Nacken-/Schulterbereich, die kantigen Gesichtszüge, die Statur, der Bizeps. Deshalb der Fotofetischismus?

First Ladies

Links: Mildred Scheel; Rechts: Barbara Bush mit George W.

Madonna und seine Lebenslüge

Okay, Madonna, wenn Du zu feige bist, Klartext zu reden, dann sagen wir jetzt eben, was Sache ist: Du bist eine Transe. Du hast einen Pullermann. Du bist keine Frau, sondern ein Mann – ein homosexueller Mann mit Hang zu extravaganten Frauen-Outfits. „Madonna und seine Lebenslüge“ weiterlesen

Eine winzige Impression zum 8. März (Internationaler Frauentag)

WIR KRIEGEN EUCH ALLE

Jagdsaison hat begonnen

Diese Worte stehen auf einem langen Transparent samt FLINTA* und einer aufgemalten Zielscheibe. Es wird von einer Reihe Menschlein hochgehalten. Mit schwarzem Mützchen, weißen Läppchen vor dem Schnütchen und dem Näschen, fein, wie es der Anstand gebietet. Auf die Frage, wen sie denn jagen wollen – erfolgt keine Antwort, nur Ignoranz. Auf nochmaliges insistieren – nur ein fades ‚Hab‘ keine Zeit‘. Oh weh, sie sind ja so reizend feige und ach so gescheit verblödet. Eine Gabe Saliva auf den Boden gereicht, muss genug Zuwendung für diese queerfeministische Prosa sein.

Es lebe der Anarchafeminismus – der radikalfeministische!

Geschichten aus dem Patriarchat zu Corona-Zeiten, Teil 1

Teil 1 – In der Bäckerei

Sonntagmorgen, Corona-Zeitalter, lange Schlange vor dem Bäcker bis über die quer einmündende Seitenstraße hinaus. Eine Radfahrerin nähert sich in gemählichem Tempo, klingelt, möchte durch zur Kreuzung. Die Menschen machen Platz, bis auf ein Vater-Sohn-Pärchen: Vaddern weicht jovial einen kleinen Schritt nach hinten aus, der Lütsche etwas überfordert mit der Situation springt erst nach hinten, dann nach vorne. Die Radfahrerin passiert ihn dennoch, verliert kein böses Wort, fährt einfach ruhig weiter. So weit, so unspektakulär. Doch so manch sensible Machoseele kann solch ein nichtiger Vorgang aus der Bahn werfen. Monsieur fühlte sich bemüßigt, der Dame noch belehrende, unschöne Sachen hinterherzurufen: Warum sie nicht bremsen und absteigen würde für SEIN Kind? Sich dabei umschauend und bestätigenden Blickkontakt zu anderen suchend. Dass er so etwas ihrem Kind wünsche. Dass er das nächste Mal, wenn er mit dem Auto führe, für ihr Kind auch nicht bremsen würde. (Es gibt ja auch gar keinen Unterschied zwischen einer gemählich tuckernden Radfahrerin und einem tonnenschweren Auto…) Ja, ja der treusorgende Vater – so treusorgend, dass er es nicht hinbekommt, seinem verunsicherten Sohn, der mitten auf der Fahrbahn steht, im richtigen Moment die richtigen Verhaltensanweisungen zu geben. Andere müssen aufpassen und ausweichen, er natürlich nicht. „Geschichten aus dem Patriarchat zu Corona-Zeiten, Teil 1“ weiterlesen

Offener Brief an Wladimir Kaminer

Priwet Gaspadin Kaminer,

Sie enttäuschen uns. Kannten wir Sie bisher – wenn auch nur oberflächlich – als aufmerksamen Beobachter skurriler, menschlicher Eigentümlichkeiten, nie verächtlich spottend, sondern immer mit einem Augenzwinkern, nicht auf Streit aus, sondern auf Verständigung. Ein sympathischer Wesenszug von Ihnen, denn bei all dem Grauen in der Welt sollte man doch seine Fröhlichkeit und den Blick auf Heiteres nicht verlieren und mit anderen teilen. Unser Bild von Ihnen wendete sich schlagartig beim Lesen von „Liebe auf Französisch“ in Ihrem aktuellen Erzählband „Liebeserklärungen“, strotzt diese Erzählung doch nur so vor Altherrenwitz, Zynismus und Gewaltumdeutung. Dass Sie in Ihrer Einleitung das russische Propaganda-Verbot homosexueller Handlungen, was ganz klar Homosexuelle diskriminiert, gleichsetzen mit dem hiesigen, wenn durchaus geheuchelten, Verbot der Sodomie, was Gewalt an Tieren wenigstens ein bißchen Einhalt gebietet, nämlich als staatliche Moralkeulen, darüber wollen wir mal großzügig hinwegsehen. „Offener Brief an Wladimir Kaminer“ weiterlesen

Meine schlagfertige Klavierlehrerin

Lieb, brav, nett, geduldig, verständnisvoll, nachgiebig, sittsam, bescheiden, still und leise – so hätte die Welt uns Frauen gerne. Doch manche durchschauen diese Lebenslüge, die uns von klein auf eingetrichtert wird, irgendwann. Eine von ihnen ist meine georgische Klavierlehrerin, die mir voller Stolz und Selbstsicherheit, das moralische Recht auf ihrer Seite wissend, erzählte, wie sie ihren Asi-Nachbarn vermöbelt hatte.

Vermutlich begann es ganz klassisch mit gekränkter Eitelkeit. Hatte der Vater des besagten Nachbarn einst nach Klavierunterricht für seinen Sohnemann gefragt, hörte meine Klavierlehrerin auf ihr Bauchgefühl und lehnte mit Verweis auf mangelnde Kapazitäten ab. Irgendwann da fing es an: kein Grüßen mehr im Flur, Klopfen gegen die Wand, Tritte gegen die Tür, Beleidigungen. Laute Rap-“Musik“, die von der üblen Sorte, mit der er das ganz Haus volldröhnte. Und immer dann auf Anschlag, wenn sie Klavier spielte. Einmal erwischte sie ihn auf frischer Tat, als er gerade Wasser an ihre Tür geschüttet hatte. „Was willst du Schlampe?!“ stammelte er den Eimer noch in der Hand haltend. So forderte der Querulant über einige Monate sein Schicksal heraus. Naiv in der Annahme, die Kleine von nebenan würde sich ohnehin nicht wehren – so wie er es von seiner Freundin gewohnt war. Falsch gedacht.

„Meine schlagfertige Klavierlehrerin“ weiterlesen

Untervögelt oder unterbelichtet? *

Wann immer es Frauen wagen, gegen patriarchale Auswüchse aufzubegehren – insbesondere, wenn es um Sexualität geht –, bellen die getroffenen Hunde zurück mit „Ihr seid ja nur zu prüde/frigide“, „Ihr braucht mal ’nen Schwanz zwischen die Beine“, „Ihr müsst mal richtig durchgefickt werden“ oder eben in der neuen, etwas keckeren Variante „Ihr seid untervögelt“. So wie neulich auf der facebook-Seite des Fußballvereins SV Oberwürzbach. Der Verein wollte sich von einem Pornofilm-Produzenten sponsoren und hierzu den Namen der Hauptdarstellerin auf seine Trikots drucken lassen und handelte sich damit heftige Kritik ein. Dass es in dieser Reihe einen Film gibt mit dem Titel „Inzest – Papa dein Schwanz ist zu groß“, setzte dem ganzen die Krone auf.

Von Unrechtsbewusstsein keine Spur, stattdessen die Infragestellung oder vielmehr das Absprechen eines intakten Sexuallebens der Kritikerinnen.

Ihr getroffenen Hunde wollt den Status „untervögelt“ also einreihen in ‚unterernährt‘, ‚unterwässert‘, ‚unterkühlt‘, ‚übermüdet‘ oder ‚unterversorgt‘ mit Luft und Liebe – alles potentiell lebensbedrohliche Zustände. An Sexmangel ist aber, soweit mir bekannt, noch niemand gestorben. Doch es ist schon klar, was Ihr uns mit „untervögelt“ sagen wollt: dass wir Menschen sind, die wegen Sexmangels schlecht gelaunt sind, sich über Kleinigkeiten aufregen, chronisch unzufrieden und nörgelig, vielleicht sogar hysterisch sind – Frustrierte eben. Mal davon abgesehen, dass mir tagtäglich sehr viele solcher Leute begegnen und die Menschheit demzufolge schon so gut wie ausgestorben sein müsste, kann ich dazu nur sagen: Besonders beglückend ist das Leben für Frauen im Patriarchat auch nicht. Die Frage lautet insofern: Bin ich wenigstens selbstbestimmt „untervögelt“ oder fremdbestimmt „be-vögelt“? Habe ich lieber keinen Sex oder schlechten?

„Untervögelt oder unterbelichtet? *“ weiterlesen

Frausein kann Mann sich nicht aussuchen

Warum die Bewegung der Transsexualität keine freiheitliche, sondern eine rückwärtsgewandte, bisweilen sogar frauenfeindliche ist

Wie wir bereits an anderer Stelle schrieben, solidarisieren wir uns mit allen, die unter dem System Patriarchat leiden und es revolutionieren wollen. Wir nehmen uns freilich das Recht heraus, unsere bisherigen Errungenschaften gegen eine feindliche Übernahme zu verteidigen, uns als größte, eigenständig unterdrückte Menschengruppe auf diesem Planeten zu definieren, uns selber ernst zu nehmen und nicht patriarchatslike erstmal alle anderen zu retten und dann uns selbst. Wir Frauen werden auf diesem Planeten nicht unterdrückt, weil wir uns als solche fühlen, sondern weil wir eine Scheide haben und keinen Penis.

Soziale Rollenzuweisung (gender) ist nicht gleich biologischem Geschlecht (sex)

Ihr Trans-AktivistInnen leidet, aber anstatt zu zerstören, was Euch kaputt macht, erneuert Ihr es in anderer Zusammensetzung und fallt uns Radikalfeministinnen in den Rücken. Euch geht es nicht um Revolution, sondern um Individualität. Weil es der bequemere Weg ist, sich selber anzupassen an eine Gesellschaft als andersherum. Lange Haare, Schminke, Nagellack, Röcke, Kleider oder Hackenschuhe machen aus Frauen keine Frauen und aus Männern auch nicht. Sowie ein breitschultriger Gang, Kurzhaarschnitte, Hosen, unrasierte Beine oder Kampfeslust Männer – und auch Frauen – nicht zu Männern machen. Sie bedienen lediglich altbackene, freiheitsraubende Geschlechterrollenzuweisungen. Diese subtrahiert, bleiben von Frau und Mann nicht viel mehr übrig als Scheide und Penis. Nicht länger auf ein schmuckes, herausgeputztes Beiwerk, das die Klappe hält, reduziert zu werden, sondern als ungeschminkter Mensch mit eigener Meinung Anerkennung zu finden, das war und ist nach wie vor ein kräftezehrender Kampf für Frauen. Die Rückeroberung der Hose für Frauen war ebenso ein langer, schwerer Kampf, der in einigen Teilen der Erde immer noch nicht ausgefochten ist bzw. erneut geführt werden muss (siehe Provinz Aceh in Indonesien). Die Frauen, die sich vor rund 150 Jahren nicht länger Kleidervorschriften unterwerfen wollten, haben sich aber mitnichten als dem anderen Geschlecht zugehörig, also als Männer, identifizieren wollen so wie Ihr es jetzt tut, sondern bestanden „lediglich“ auf freie und bequemere Klamottenwahl.

Der Transphobie-Vorwurf ist patriarchal und frauenfeindlich

„Frausein kann Mann sich nicht aussuchen“ weiterlesen

Sex gegen Geld?

Eine radikalfeministische Kritik der Prostitution

Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit, da schimpften sie Feministinnen prüde und frigide, wenn sie dem Sex, den sie nicht erfüllend fanden, entsagten. Das waren vor allem Männer. Heute kommt dieser Vorwurf auch von Frauen, die sich absurderweise Feministinnen nennen und ihre Sex-Positivität hervorheben – dann müssen die anderen ja sex-negativ sein. Alter Wein in neuen Schläuchen. In der Regel geht es um das Thema Prostitution, wenn diese Begriffe fallen. Prosti… äh Sexarbeit heißt es heutzutage politisch korrekt ohne moralischen Fingerzeig, sei eine „sex-positive“ Sache. Dann sollten wir vielleicht das Wort Sex definieren: Heißt das, zwei Menschen haben Bock auf einander und beide kommen auf ihre Kosten – im Sinne sexueller Befriedigung, nicht im monetären Sinne? Oder bedeutet Sex, dass Sexualität zur käuflichen Ware wird, die mehrheitlich Männer kaufen und Frauen verkaufen, bei der es um die sexuellen Wünsche des Zahlenden geht, während die Bezahlte ein Theater sexueller Lust vorspielt? Was an letzterem „positiv“ sein soll – außer vielleicht der Test auf mittlerweile antibiotikaresistente Gonokokken oder das HI-Virus –, erschließt sich uns nicht.

Prostitution als sexistischer Grundpfeiler des Patriarchats

Bei keiner anderen gewerblichen Tätigkeit gehören Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaften bzw. Abtreibungen zum Berufsrisiko. Es gibt auch keine andere berufliche Tätigkeit – von Medikamententestern abgesehen –, die im Körper stattfindet, die ein derart einseitiges Geschlechterverhältnis zwischen Kundschaft und Anbietenden aufweist oder die Menschenhändlern Multimilliardengewinne beschert. Gibt es irgendwelche anderen Berufstätigen, deren Biographien derart gesäumt sind von Gewalterfahrungen und für die Drogenmissbrauch eine Grundvoraussetzung zur Berufsausübung darstellt? – Soldaten nach Kriegseinsätzen vielleicht. Und was sagt es uns, wenn in Militärstützpunkten als erstes eine Sex-Infrastruktur für die Soldaten eingerichtet wird? – Der (Ver-)Kauf der Sexualität, des intimen Kerns eines Menschen, ist das Gegenteil von „positivem“ Sex: Es ist die Benutzung eines fremden Körpers zur eigenen Befriedigung, eine bezahlte Vergewaltigung – der Gipfel des Kapitalismus, das Fundament des Patriarchats. Prostitution macht Frauen zu Huren und Heiligen, Männer zu triebgesteuerten Vergewaltigern ohne Kontrolle über sich – sie entmenschlicht. Egal, welchen Namen man ihr gibt.

Liberalfeminismus als Gehilfe der Sex-Industrie

„Sex gegen Geld?“ weiterlesen